Willkommen bei MAKS aktiv!

Was ist MAKS aktiv!

MAKS aktiv! ist ein Forschungsprojekt des Universitätsklinikums Erlangen mit der Diakonie Neuendettelsau, in dem die Wirkung eines multimodalen Förderungsprogramms für Menschen mit Demenz erforscht wird. 

Die Abkürzung „MAKS aktiv“ steht für motorische, alltagspraktische, kognitive und spirituelle Aktivierungstherapie für Menschen in Pflegeheimen, die von Gedächtnisstörungen betroffen sind.

Das ganzheitliche Aktivierungsprogramm wurde seit November 2008 erstmals in sechs Häusern der Diakonie Neuendettelsau erprobt und wissenschaftlich durch die Psychiatrische Universitätsklinik Erlangen begleitet. Ein Jahr lang konnten immer jeweils 10 Bewohnerinnen und Bewohner an einer der fünf MAKS - Therapiegruppen  teilnehmen. Hier wurden körperliche und geistige Fähigkeiten an sechs Tagen in der Woche gezielt gefördert.

Mittlerweile haben die beteiligten Heime die MAKS-Therapie auf unterschiedliche Weise in ihren Heimalltag integriert. Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie wissenswerte Informationen über das Forschungsprojekt und seiner Ergebnisse, die Projektpartner, sowie über das Therapieprogramm, die Ziele der Studie und vieles mehr. Für Fragen, Anregungen und Kritik stehen wir ebenfalls gerne zur Verfügung.

Auswertung abgeschlossen - Ergebnisse verfügbar

Pünktlich zum Welt-Alzheimertag am 21. September 2010 konnte die Auswertung des Leuchtturmprojekts MAKS aktiv abgeschlossen werden. Die Wirksamkeit der nicht-medikamentösen  MAKS-Therapie bei Menschen mit Demenz konnte eindrucksvoll belegt werden: Alltagspraktische und geistige Fähigkeiten können über mindestens 1 Jahr stabilisiert werden, zusätzlich sind die Betroffenen besser gelaunt und zeigen weniger demenztypische Verhaltensauffälligkeiten.  

Einen aktuellen Überblicksartikel über ressourcenerhaltende Therapien finden Sie hier.

Dort können Sie auch die ausführlichen Ergebnissezu MAKS herunterladen, Vertreter der Presse können sich die Inhalte der Pressemappe hier herunterladen. Außerdem wurde die Studie in der renommierten Fachzeitschrift BMC Medicine veröffentlicht. Den Originalartikel können Sie kostenfrei herunterladen, die deutsche Übersetzung und einen deutsche Fassung der Ergebnisse zu Stimmung und Verhalten finden Sie hier.

Auch 10 Monate nach Beendigung der MAKS-Intervention hält die Therapiegruppe ihren "Vorsprung" besonders in Bezug auf die alltagspraktischen Fähigkeiten. Zwar bauen beide Gruppen in der therapiefreien Zeit ab, die Therapiegruppe kann ihre Fähigkeiten jedoch besser halten als die Kontrollgruppe. MAKS hat also auch eine echte Langzeitwirkung. Die Langzeituntersuchung wurde in der Fachzeitschrift BMC Neurology veröffentlicht. Den Originalartikel können sie kostenlos einsehen, die deutsche Übersetzung finden Sie hier.

MAKS-Therapiehandbuch erschienen

Handbuch der MAKS-Therapie

Im September 2011 ist das MAKS-Therapiehandbuch beim Elsevier-Verlag erschienen und kann seitdem erworben werden. Das Handbuch ermöglicht es Pflegekräften, Therapeuten und Angehörigen eines Demenzpatienten, schnell und unkompliziert aus einer Vielzahl von Übungen zu wählen. Haben Sie Interesse? Dann bestellen Sie über diesen Link oder laden Sie den unten stehenden Flyer herunter und bestellen Sie per Post.

Schulungen, Workshops und praxisnahe Vorträge zur MAKS-Therapie finden in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen in Deutschland statt. Schulungsleiterin ist Frau Dr. Eichenseer, die Sie unter birgit.eichenseer (at) uk-erlangen kontaktieren können. Aktuelle Termine finden Sie auch unter www.maks-aktivierungstherapie.de. Die Anmeldungsmodalitäten organisieren die jeweiligen Bildungseinrichtungen selbst.

MAKS-Bestellflyer zum Herunterladen

Flyer_MAKS-Handbuch.pdf